PANAMA und COSTA RICA

Eigentlich hatten wir geplant, etwas mehr von Mittelamerika zu sehen. Doch es wurde schnell deutlich, dass wir in einem Monat wohl nur ein bis maximal zwei Länder bereisen können.

Wir hatten bereits in Peru mit dem Gedanken gespielt, das Kitesurfen auszuprobieren und entschieden uns für Panama, da wir hier einen vielversprechenden Spot ausmachen konnten.

 

Panama-Stadt

Obwohl wir schon auf den Galapagosinseln die erbarmungslose Sonne erlebt hatten, traf uns der Hitzeschock in Panama-Stadt richtig heftig. In zwei Tagen besichtigten wir die teils zerfallene und von der Natur zurückeroberte sowie liebevoll restaurierte Altstadt, den Fischmarkt und die langgezogene Uferpromenade, die mit dem Blick auf die Skyline an Miami erinnert.

 

 

Punta Chame

Mit dem Bus ging es dann weiter nach Punta Chame. Auf der Halbinsel abgeschirmt vom Pazifik fanden wir perfekte Windbedingungen. Obwohl der Spot anscheinend während der Saison immer zu empfehlen ist, hatten wir wirklich Glück, denn man hätte nahezu 24 Stunden kiten können.

Zwei Wochen kämpften wir uns durch und hatten richtig Spaß und viele Erfolgserlebnisse. Wir hoffen, dass wir im Verlauf der weiteren Reise noch einmal mit Board und Schirm ins Wasser kommen, vielleicht in Neuseeland oder dann gegen Ende auf Sri Lanka.

 

 

Santa Catalina

Als letzten Stopp am Pazifik wählten wir das kleine Örtchen Santa Catalina, das außer ein paar Surf- und Tauchtouristen recht verschlafen ist. Das aus nur zwei Straßen bestehende Dorf war gut mit dem Fahrrad zu erkunden und hier gab es endlich auch wieder ein paar „Kathl-Wellen“.

Im örtlichen Früchteladen waren wir Stammkunden, weil es dort die süßesten und saftigsten Ananas gab, die wir je gegessen hatten.

 

 

Bocas del Toro

Auf den vorgelagerten kleinen Inselchen der Region Bocas del Toro konnten wir nun Karibikluft schnuppern.

Dichte Urwälder mit jeder Menge Brüllaffen, traumhafte Strände, hervorragende Fischspeisen, bunte Häuser sowie laute und lebensfrohe Menschen. Josef bekam noch einen letzten Surf mit deutlich größerem Swell als in Santa Catalina.

Bocas ist eine Reise wert, wobei das auch viele andere Touristen erkannt haben und wir an den schönen Plätzen leider nur selten alleine waren…

 

 

 

 

Costa Rica – Puerto Viejo

Weil wir von San José aus weiterflogen, ergab sich noch ein kurzer Aufenthalt in Puerto Viejo. Und irgendwie wollten wir auch noch ein wenig Pura Vida und die Ticos in Aktion erleben. Bereits in Panama verrenkten wir uns die Hälse, um ein Faultier zu sichten, hatten aber leider kein Glück.

Da war es umso erfreulicher, als wir die pelzigen Tierchen doch noch fanden. Es war wirklich toll, den Faultieren, welche irgendwie an eine Kreuzung aus Affe und Bär erinnern, bei ihrem langsamen Hangeln durch die Baumkronen zu beobachten.

 

 

Kalifornien – Los Angeles

Diesen Stopp nutzten wir hauptsächlich, um uns für Japan vorzubereiten und einige Dinge zu besorgen. Dennoch ließen wir uns Venice Beach, Santa Monica und Hollywood nicht entgehen. Die Lässigkeit und entspannte Atmosphäre der Stadt sind richtig ansteckend, wobei uns die soziale Ungerechtigkeit dort nicht kalt ließ.

 

 

Am Flughafen schleppten wir dann doch ziemlich schwer. Obwohl wir unsere Rucksäcke mit der Lawinenausrüstung bereits per Post vorgeschickt hatten, überlegten wir die letzten Wochen oft, wie wir die zwei zusätzlichen kompletten Snowboardausrüstungen plus Klamotten etc. überhaupt unterbringen sollen.

Wie  durch ein Wunder (aber auch durch irgendwelche zusätzliche Tüten als Handgepäck…) haben wir es geschafft und flogen elfeinhalb Stunden auf direktem Wege nach Tokio.

 

 

 

 

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