PERU: Gringo-Trail

 

 

So vielfältig und abwechslungsreich zeigte sich bis jetzt noch kein anderes Land, das wir bereist hatten. Kilometerlange Strände, karge Wüstengegenden, üppige tropische Vegetation bis hin zu atemberaubenden massiven Gebirgszügen, nicht zu vergessen die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt.

Auf dem „Gringo-Trail“ bekommt man einen guten Eindruck, was es alles zu entdecken gibt. Wir reisten von Lima, über Paracas, Huacachina, Nazca, Arequipa bis nach Cusco.

 

Paracas

Der Ort Paracas ist lediglich ein kleines Fischerdörfchen, welches vor allem durch die Isla Ballestas zum Touristenmagneten geworden ist. Beim Ansteuern der insgesamt drei „Galapagosinseln für Arme“, die von den unterschiedlichsten Seevögeln wahrlich zugepflastert und gesch… sind, konnten wir den süßen Humboldtpinguinen und Seelöwen bei ihrem täglichen Treiben zusehen.

 

 

Huacachina

Während der Busfahrt nach Huacachina präsentierte sich die Wüstenlandschaft in ihrer ganzen Pracht und dann plötzlich entdeckt man diesen kleinen grünen Fleck irgendwo im Nirgendwo – WOW. Obwohl es in der Wüstenoase außer Sand-Aktivitäten nicht viel zu tun gibt, muss man diese Umgebung und den Anblick der über 100 Meter hohen Sanddünen einfach nur genießen.

 

 

Arequipa

Die zum Weltkulturerbe zählende Stadt Arequipa liegt auf 2335 Meter und beeindruckte uns besonders dadurch, dass sie von drei schneebedeckten Vulkanen (Misti-5822m, Chachani-6057m, Picchu Picchu-5665m) umringt wird. Wie überall in den größeren peruanischen Städten lässt sich der Einfluss der Spanier bezüglich der Bauten nicht leugnen.

Neben Erkundungen der historischen Altstadt starteten wir von hier aus eine Tour in den Colca Canyon.

 

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Colca Canyon

Die bis zu 3269 Meter tiefe Schlucht gilt als zweittiefster Canyon der Welt und begeistert durch ihre bunte landschaftliche Vielfalt.

Am Cruz del Condor konnten wir die Kondore, die die Morgenthermik für die ersten Flüge nutzten, beinahe spüren, weil sie haarscharf über unsere Köpfe hinwegsegelten. Majestätisch anmutend genossen die Tiere mit einer Flügelspannweite von bis zu drei Metern scheinbar die Aufmerksamkeit der Zuschauer.

 

 

Cusco

Auf 3426 Metern Höhe hieß uns die ehemalige Hauptstadt des Inkareichs willkommen. Obwohl es hier doch sehr touristisch zugeht, kann man immer noch die hohe Baukunst der Quechuas bestaunen. Die präzise gebauten Trockenmauern aus riesigen Felsblöcken haben den Jahren und einigen Erdbeben getrotzt und können immer noch in der ganzen Stadt als Fundamente der später erbauten Häuser bewundert werden.

 

 

Machu Picchu

Wir entschieden uns für die abenteuerliche Route nach Aguas Calientes, mit Bus und Collectiva ging es über angsteinflößende Pisten tief hinein ins Urubambatal. Die nächsten zwölf Kilometer wanderten wir an den Bahngleisen entlang, wobei wir wieder erstaunt waren, welch üppige Vegetation auf diesen Höhen zu finden ist.

Bereits um vier Uhr morgens begannen wir mit dem Aufstieg, um noch vor den ersten Bussen die Tore der Ruinenstadt zu erreichen. Es bot sich – zumindest am Anfang – ein menschenleerer, atemberaubender Ausblick auf die einstmalig von 1000 Menschen bewohnte Inkastadt, die im 15. Jahrhundert erbaut worden war. Josef und ich erklommen noch den Huayna Picchu, von hier aus hat man einen noch besseren Ausblick vor allem über die anderen angrenzenden Bergspitzen.

 

2 Kommentare zu „PERU: Gringo-Trail

  1. Liebe Katha, lieber Josef, wow, euer Blog ist einfach der Hammer … und äußerst gefährlich und ansteckend … man leidet augenblicklich unter unheilbarem Fernweh! Weiterhin eine gute Zeit! Freu mich sehr auf alles, was da noch kommt. Keep it on 😉
    Ganz herzlich, Moni

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  2. Ganz ganz toll ihr beiden, bin in Gedanken bei euch und wünsche euch a unvergessliche Zeit! Ich verfolge euren Blog weiter und freu mich schon auf den nächsten Post 🙂

    Herzliche Grüße ausm Wald, Kathi

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